Lipolyse Fett-weg-spritze

Schluss mit Pölsterchen & Knautschzonen: die “Fett-weg-Spritze” ist Wirklichkeit geworden und lässt Fettzellen schmelzen.

Überflüssiges Fett mit einer Spritze einfach aufzulösen – eine faszinierende Idee. Die Injektionslipolyse ist kein Wundermittel zur Gewichtsabnahme; sie ist aber in der Lage, Fettpölsterchen, die weder durch Ernährungsumstellung oder Sport zu reduzieren sind, abzuschmelzen und zu verstoffwechseln. Das Mittel wird mittels feinster Nadeln direkt in die betroffene Region injiziert. Dort kommt es zum Abschmelzen der Fettzellen und zum gesteigerten Fettabbau. Auch die Haut zieht sich wegen ihrer Elastizität zusammen und erzeugt eine glatte homogene Oberfläche.

Was ist die Fett-weg-Spritze?

Die Fett-weg-Spritze enthält eine Kombination aus Gallensäure und Phosphatidylcholin, einem Membranstabilisator aus der Sojabohne. Diese spezielle Mischung ist in der Lage, die Zellmembran von Fettzellen aufzulösen. Das freigewordene Fett wird über die körpereigenen Lymphbahnen zur Leber transportiert und dort verstoffwechselt. Das endgültige Ergebnis ist erst nach 8 Wochen erreicht.

Was kann mit der Fett-weg-Spritze behandelt werden?

Die Injektionslipolyse ist kein Wundermittel zur Gewichtsabnahme, sie ist aber in der Lage, Fettpölsterchen, die weder durchErnährungsumstellung noch durch Sport zu beeinflussen sind, abzuschmelzen und zu beseitigen. Besonders gut geeignet sind weiche Fettpolster, wie z.B. ein hängender Bauch nach mehreren Schwangerschaften, die Oberschenkelinnenseiten, ein Doppelkinn. Auch gut geeignet ist Cellulite an Po und Oberschenkeln. Eine Behandlung am Bauch schafft eine Umfangreduktion von ca. 2 cm. Auch die Haut zieht sich wegen ihrer Elastizität zusammen und erzeugt eine glatte homogene Oberfläche. Bei kleinen Lipomen ist die Injektionslipolyse eine sehr gute Alternative zur Operation.

Wie läuft eine Injektionslipolyse ab?

Nach gründlicher Desinfektion wird die Phosphatidylcholin-Gallensäuremischung mit
speziellen sehr feinen Kanülen in das Behandlungsareal injiziert. Ca. nach einer Minute fängt das Areal an anzuschwellen, sich zu röten und zu erwärmen und ein leichtes Kribbeln ist auch wahrzunehmen.

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden bestimmte Krankheiten und Kontraindikationen mit Ihnen besprochen, da nicht jeder für diese Behandlung geeignet ist. Vor der Behandlung sollte mindestens 10 Tage kein Aspirin eingenommen werden, da dies Blutungen und Hämatome verursachen kann (Acetylsalizylsäure verdünnt das Blut). Bitte tragen Sie zum Behandlungstermin weite bequeme Kleidung, da eine sofortige Schwellung des Behandlungsareals eintritt.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

In den den darauffolgenden Tagen (mind. 3) sollten Sie auf anschließende Solariums- und Saunabesuche und Sport verzichten. Moderate Bewegung und viel Trinken (Wasser) fördert den Fettabbau)

Welche Nebenwirkungen oder Risiken gibt es?

Generell ist die Wirkung umso besser, je stärker die gewollten Nebenwirkungen auftreten – wie Rötung, Überwärmung, Schwellung, muskelkaterartige Beschwerden an den behandelten Stellen. Diese treten fast immer auf und können bis zu 3-7 Tage dauern. Es kann zu Hautreizung, Hautinfektion, einem allergischen Ekzem oder in der darauffolgenden Nacht zu Nachtschweiß kommen. Dies ist aber extrem selten. Selten kommt es zu kleinen Blutergüssen an der Einstichstelle.
Das Medikament ist ein seit vielen Jahren bekanntes Leberschutzpräparat und wird auch eingesetzt zur Verhütung von Fettgerinnseln im Blut.

Wie lange dauert eine Sitzung?

Eine Bauchbehandlung dauert mit allen Vor- und Nachbereitungen ca. 1. Stunde.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

In der Regel sind 2-4 Sitzungen im Abstand von 8 Wochen notwendig, um die Therapie erfolgreich abzuschließen. Aber Sie entscheiden selbst, wenn Sie nach der ersten Behandlung schon zufrieden sein sollten, müssen keine weiteren folgen.

Absolute Kontraindikationen:

  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Schwerer Fettleibigkeit (Adipositas per magna BMI > 30)
  • Bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe
  • Einnahme von Blutverdünnungsmitteln
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Allergien (Sojabohnen, Latex, Lokalanästhetika, Kreuzallergien: Sojaprodukte können Allergien bei Birkenpollenallergikern auslösen)
  • Infektionskrankheiten
  • Autoimmunerkrankungen (Schilddrüsenentzündungen)
  • Schweren Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen
  • Rheuma
  • Diabetiker

Cellulitebehandlung

Bei der Cellulitebehandlung wird das Gewebe mittels der Lipolyse behandelt.  Hierdurch werden Fettablagerungen abgebaut, die Durchblutung wird verbessert. Zur Entschlackung  können noch Organpräparate zum Einsatz kommen.

In der Regel sind 2-3 Behandlungen nötig.